Das kleine rote BIG Bobby Car. Wer kennt es nicht? Das Fahrzeug ist zum Kult geworden. Bestimmt haben große Rennfahrergrößen damit ihre ersten Fahrversuche hingelegt. Die Kurvenlage getestet und vorab den ersten Zusammenstoß mit anderen Bobbycarbesitzern verursacht.
Es darf in keinem Kinderzimmer fehlen und es ist das erste Fahrzeug für den kleinen Mann und die mini Lady.
Wer hat dem BIG Bobby Car Leben eingehaucht?
Die BIG Spielwarenfabrik in Haslach bei Nürnberg war dafür verantwortlich. Hier werden seit über 40 Jahren die kleinen Autos mit den Namen Bobby Car hergestellt. Bis das Auto fahrbereit ist, müssen bis zu 30 Einzelteile produziert und zusammengebaut werden. In den Silos wird das Rohmaterial, das Kunststoffgranulat gelagert. Für ein Bobby Car werden 1,5 Kilogramm des Granulats benötigt. Blasrohrmaschinen erwärmen den Kunststoff auf 200 Grad. Die zähflüssige Masse wird mit Luft gegen die Gussform geblasen und schon ist sie fertig, die Karosserie des Bobby Cars. Damit keine scharfen Kanten entstehen, werden die Nähte durch heiße Luft geglättet. Das Besondere an der Produktion , Kunststoffreste werden nicht weggeworfen, sondern aufbereitet und den Produktionsprozess wieder zugeführt. Bevor ein Bobby Car fahren kann, braucht es natürlich noch Räder. Vor der Montage werden die Reifen aber noch mit einem speziellen Verfahren in den typischen Farben bedruckt. Zuerst die weiße Grundierung, dann die rote Radkappe. Von Hand werden Vorderachsen und Rädern montiert. Die Hinterachsen hingegen werden maschinell angebracht. Zum Schluss wird noch das charakteristische Logo angebracht, eine Endkontrolle durchgeführt und alles gut verpackt. Eben noch am Fließband, aber schon bald im Kinderzimmer.
Täglich laufen an die 2.000 Kunststoffautos vom Band. Beim Kunden angekommen fehlen nur mehr Lenkrad und Aufkleber, dann ist das BIG Bobby Car fahrbereit.
Inzwischen gibt es Bobby Cars in vielen bunten Farben und Designs. Vom schnittigen Rennfahrerlook bis hin zu den pinken Fahrzeugen für die Mädchen. Vom schwarzen Blitz bis hin zum Hello-Kitty-Fahrzeug. Vom Polizeiauto bis zum Künstlerfahrzeug mit Blümchen. Alle Wünsche der Kinder werden abgedeckt und das Toben kann beginnen.
Und dafür ist es geschaffen, das BIG Bobby Car.
Fürs Herumtoben, fürs vergnügte Spielen und natürlich fürs Fahren. BIG Bobby Car hält allem stand, egal wie wild die Rabauken damit umgehen. Dieses Auto steckt es gelassen weg und die Fahrt geht unbeirrt weiter.
Wird beschlossen, dass das Fahrzeug Lasten ziehen soll, gibt es Pferdeanhänger, den BIG Bobby Caddy Builder mit abnehmbarer Unico-Bauplatte samt 50 Bausteinen und 4 Figuren und den Allzweckanhänger in allen Farben. Eine große Übersicht sämtlicher Bobby Cars bietet rutscherworld.de.
Wer ist der Vater des sensationellen roten Knallers?
Ernst A. Bettag war der Erfinder von Bobbycars. Er war ein deutscher Spielzeugfabrikant, der im Jahre 2003 verstorben ist. Bis zu seinem Tod war er der Chef der Firma BIG. Heute gehört die Firma zum Simba-Dickie-Konzern. Ernst A. Bettag suchte nach einem Namen für seine Erfindung, der kurz und prägnant sein sollte und den sich die ganze Welt merken konnte. Bobby Car erfüllt diese Eigenschaften. Dieser leicht zu merkende Name wurde gleich geschützt, verständlicherweise.
BIG Bobby Car ist schließlich das meist verkaufte Rutschauto auf Erden.
Bobby-Car-Rennen wurden meist in den 1990er-Jahren abgehalten. Aber auch heute gibt es sie noch. Sie erinnern an die Seifenkistenrennen aus Omas Zeiten.
Es wurden richtige Bobby-Car-Clubs und Bobby-Car-Sportverbände gegründet, die sich heute noch über zahlreichen Zuwachs erfreuen. Im Mittelpunkt steht natürlich das klassische Auto mit seinen Vorzügen.
Das kleine sechzig cm lange und etwa vierzig cm hohe Auto hat einen solchen Boom ausgelöst, wie es kein weiteres Rutschauto mehr schaffte. Und das ganz allein mit seiner Einfachheit, die doch zur Besonderheit wurde.
2010 wurde dem roten Fahrzeug sogar ein eigenes Musical geschrieben. Daraus entstand der Song „Big-Bobby-Car“.BI BA BOBBY CAR, ich fahr mit meinem Bobby Car. BI BA BOBBY CAR, das fährt so wunderbar.
Kein anderes Auto der Welt hat so viel Ruhm geerntet, darum wird dem kleinen roten Flitzer alles Gute zum 40. Geburtstag gewünscht. Fahr weiter so fleißig.
Bildquelle: © pixelio.de, Stephan Schulz










Mit glänzenden Augen durchblättern wir Wohnzeitschriften, sehnen uns nach einem Loft, wie er im Buche steht und bleiben dennoch da, wo wir sind. Eigentlich ein komischer Umstand, denn was man sich wünscht, sollte man auch zu erreichen versuchen. Bei Immobilien aber sind Menschen da häufig ein wenig zögerlich, denn große Investitionen stehen da ins Haus. Ich habe jetzt eine besondere Form der Immobilie gefunden, da ich durch Zufall über das Baudenkmal als Kaufoption gestolpert bin. Ich muss dazu sagen, ich war von Nichts bisher so schnell begeistert, wie hiervon. Ein solches Baudenkmal nämlich hat einen ganz besonderen Reiz. Nicht nur, dass es sich hier um eine geschichtsträchtige und historische Immobilie handelt, ein Baudenkmal bietet auch andere Vorteile, auf die ich gleich noch zu sprechen komme. Betrachtet man sich in einem Baudenkmal einmal das Innere, so wird einem sicherlich schnell auffallen, dass sich hier die wohl besten Voraussetzungen für eine schöne Wohnung bieten. Hohe Decken, lichtdurchflutete Räume und irgendwie auch der Flair, den man sich vielleicht schon so lange wünscht, werden schon bei einem Baudenkmal in Rohform sichtbar. Stellt man sich dann einmal vor, was hier so alles möglich ist, wird es einem schon ganz warm ums Herz. Am Liebsten würde auch ich gleich ein Baudenkmal kaufen und es so einrichten, wie ich es mir wünsche, ich muss aber zugeben, dass ich mich bisher noch nicht so ganz traue. Dabei hat man bei einem Baudenkmal meistens richtig kompetente Partner an der Hand, die sich auch mit dem Ausbau und mit der Restauration der Immobilie bestens auskennen. Alleine gelassen wird man mit einem Baudenkmal also sicherlich nicht. Zumeist ist es so, dass man in einem Baudenkmal eine Wohneinheit kaufen kann.
Das ist dann eine recht große Eigentumswohnung, die sich von gewöhnlichen Wohnungen allerdings deutlich unterscheidet. Von Außen als auch von Innen kann so ein Baudenkmal nämlich Luxus pur bedeuten. Die Unternehmen, die ein solches Baudenkmal restaurieren und es renovieren, verstehen sich nämlich bestens darauf, eine Wohnung mit all dem anzufüllen, was man sich nur wünschen kann. So hat man also zwar ein altes Baudenkmal, im Inneren aber all das, was man heute als modern bezeichnen würde. Jacuzzi, Sauna und so weiter sind da nicht undenkbar, sofern man das nötige Kleingeld dafür hat. Und wenn ich schon vom Kleingeld spreche, möchte ich auch gleich von einem Vorteil erzählen, den nur ein Baudenkmal haben kann. Es ist nämlich so, dass man in ein Baudenkmal viel Geld investieren muss, dieses dann aber in großen Teilen steuerlich absetzen kann. Das ist ziemlich gut, denn es sind hier nicht selten bis zu 80 Prozent der getätigten Investition, die man geltend machen kann. So erklärt sich der Staat bei einem Baudenkmal tatsächlich dazu bereit, das eigene Immobilieneigentum wenigstens zu einem Teil mitzufinanzieren. Ein Stück weit ist das auch logisch, denn unserem Land liegt viel daran, die architektonischen Schätze zu erhalten und das geht eben nur mit Menschen, die Wohneinheiten in einem Baudenkmal kaufen möchten. Mehr über solche Baudenkmäler kann man beispielsweise bei 











